Gesundheits und Arbeitsschutz
will VW nachhaltig von der Lieferanten eingehalten wissen. Immer schön die anderen. Was der Konzern nicht schafft sollen die Lieferanten bringen. Hochkarätige Hilfe hat man sich bereits eingkauft. Lesen und staunen:
Im Artikel der BZ steht auch was von "weltweitem Frühwarnsystem". Klingt so als wolle man mehr schein als sein. Top-Arbeitgegeber sehen im Internet-Image anders aus!
Oldenburg. Der in diesem Jahr erstmals auf 5.000 Euro aufgestockte Wissenschaftspreis 2006 der Universitäts-Gesellschaft Oldenburg (UGO) im Gedenken an Gerhard Wachsmann geht an die Diplom-Ökonomin Dr. rer. pol. Julia Koplin. Die Auszeichnung erhält die Wirtschaftswissenschaftlerin für ihre am Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Universität Oldenburg 2006 vorgelegte Dissertation mit dem Titel „Nachhaltigkeit im Beschaffungsmanagement – Ein Konzept zur Integration von Umwelt und Sozialstandards“. Der Preis wird am Donnerstag, 23. November 2006, im Rahmen einer Mitgliederversammlung der UGO öffentlich verliehen (16.30 Uhr, Vortragssaal der Universitätsbibliothek).
Koplin, 28 Jahre, war nach Beendigung ihres Studiums (1997–2002) in Oldenburg zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt tätig, bevor sie 2004 eine Stelle bei der Volkswagen AG antrat. Sie setzte in Wolfsburg das in Oldenburg gemeinsam mit Privatdozent Dr. Stefan Seuring und in Kooperation mit Volkswagen begonnene Forschungsprojekt zum Thema „Nachhaltigkeit im Beschaffungsmanagement“ fort. Die Ergebnisse des Projekts werden inzwischen bei Volkswagen – unter Beteiligung von Koplin – in die Praxis umgesetzt. Die Wissenschaftlerin sieht in ihrer Tätigkeit eine ideale Verbindung von Theorie und Praxis und freut sich außerordentlich, „hier etwas bewegen und gestalten zu können“. In dem Projekt wurde ein Konzept zur Integration von Umwelt- und Arbeitsschutzkriterien sowie sozialen Rechten in das globale Beschaffungsmanagement entwickelt. Ähnliche Prozesse vollziehen sich auch bei anderen großen Unternehmen, für die im Zuge der Globalisierung weltweite Umwelt- und Sozialstandards zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Konzept geht von der Annahme aus, dass ein umweltbewusster und sozial engagierter Lieferant ein auch ökonomisch überdurchschnittlich guter und zuverlässiger Partner ist, von dem der Auftraggeber langfristig profitiert.
? Kontakt:
Prof. Dr. Horst Kurt Schminke, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Tel. 0441/798-3374, E-Mail: schminke(Klammeraffe)uni-oldenburg.de;
Dr. Julia Koplin, Volkswagen AG, Tel. 05361-938728, E-Mail: julia.koplin(Klammeraffe)volkswagen.de Quelle
Und einen haben wir noch:
Die 24 besten Zulieferer des Volkswagen Konzerns wurden mit dem „Volkswagen Group Award“ ausgezeichnet. „Der Volkswagen Group Award hat sich mittlerweile zu einer Institution entwickelt und ist eine Anerkennung für erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagte Francisco J. Garcia Sanz, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, vor den Vertretern der Zulieferer. Den Group Award Umwelt erhielt die ThyssenKrupp Steel AG für ihren Beitrag zur Energieeffizienz und zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch.
Dr. Bernd Pischetsrieder, Vorsitzender des Vorstandes der Volkswagen AG, und Vorstandsmitglied Francisco Javier Garcia Sanz, übergaben den Group Award Umwelt bei einer Festveranstaltung in Hannover an Dr. Ulrich Jaroni, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp Steel AG. Der Stahlhersteller trägt mit innovativen Stahlprodukten zur Gewichtsreduzierung im Automobilbau bei. Das Werk Duisburg verwendet Prozessgase, die bei der Stahlherstellung entstehen, als Energie für weitere Produktionsstufen und produziert so mit einer hohen Energieeffizienz. "ThyssenKrupp Steel verwendet umweltschonende Technologien zur wirtschaftlichen Herstellung und Verarbeitung innovativer Stahlprodukte, die durch hohe Festigkeit, kombiniert mit hoher Umformbarkeit dünnwandige, gewichtsoptimierte Automobilbauteile ermöglichen," betonte Francisco Garcia-Sanz in seiner Laudatio. "Damit wird neben dem effektiven Energieeinsatz im Werk Duisburg auch eine Verringerung des Kraftstoffverbrauches bei den Volkswagen Kunden erreicht."
Der Volkswagen Group Award wird in fünf Kategorien verliehen, die für die Beziehung zu den Lieferanten eine entscheidende Rolle spielen: Entwicklungskompetenz, Produktqualität, Logistik, unternehmerische Leistung und Umweltbewusstsein. Die Auszeichnung der Kategorie Umwelt orientiert sich an Volkswagen Kriterien, dem Nachweis eines nachhaltigen Umweltmanagements und der Fähigkeit, umweltbezogene Neuerungen am Fahrzeug einzubringen.
Volkswagen legt hohe Maßstäbe an seine Lieferanten an, hierzu gehört auch die Nachhaltigkeit der Lieferantenbeziehung. Diese basieren auf der Volkswagen Umweltpolitik, der Qualitätspolitik sowie der „Erklärung zu den sozialen Rechten und den industriellen Beziehungen bei Volkswagen“. Im Rahmen des Programms „Priorität A – Partner für die Umwelt“ bietet Volkswagen Seminare für seine Lieferanten an, die dem gemeinsamen Austausch von Erfahrungen und Anforderungen zum Integrierten Umweltschutz sowie zu Arbeitsschutz und Sozialstandards dienen. Ein Forschungsprojekt mit der Universität Oldenburg zur „Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen“ unterstützt das nachhaltige Beschaffungsmanagement.





