Deutschland muss aufstehen!
Wir machen das klar, ist doch alles klar, meinten die Arbeitgeber, wenn es um Armut" href="http://www.mobbing-gegner.de">Mobbing und Armut in Deutschland ging. Aber nichts war mehr klar, ausser das die Reichen reicher werden sollten, und armen Ärmer. Das Einkommen der Armen sollte weltweit angeglichen werden, - so sah es aus - ! Deutschland muss aufstehen. Am 1. Mai 2008 standen viel zu wenige Betroffene auf. Offensichtlich waren die "Armen" mit ihrer Welt so weit zu frieden. oder doch nicht ?Die Vergleiche, dass in anderen Ländern die Armut noch viel grösser wäre, hinkten dabei völlig, und zwar deswegen, weil gewisse Kräfte in der Wirtschaft dafür sorgten, dass die Armut in Deutschland möglichst schnell anstieg. Hierbei waren Heuschrecken, Firmenbestatter, Mobber, [url=http://forum.mobbing-gegner.de/korruption/[/url] Korrupties[/url], Flaschen an der Macht, und Abzocker zu nennen. Hierzu auch die oben genannten Beiträge. Allerdings musste hinsichtlich der Relation zur Armut bejaht werden, dass es viele arme Länder mit Landstrichen mit 50% bis 80% Anwalt gab, wo weder trinkbares Wasser, noch Nahrung, noch ärztliche Versorgung auf Staatsknete zu erhalten war, was auch den Zuzug von Nicht-EU-Bürgern beschleunigte, und hierzulande, und auch in der EU, die Statistik der Armut zusätzlich in die Höhe trieb.
Das Schwäbisches Tageblatt berichtete online am 05.05.2008, dass im März 2007 der Leiter des Seminars für Sozialwissenschaften an der Kölner Universität, Christoph Butterwegge, am 02.05.2008 in den Spitalhof nach Reutlingen kam. Dort gab er einen Vortrag zum Thema Kinderarmut in Deutschland. Der Professor trug vor, dass 1,928 Millionen Kinder unter fünfzehn Jahren von der Hartz-IV-Gesetzgebung betroffen waren. Die Kinder in Sozialhilfe-Haushalten, Flüchtlingskinder und Illegalisierte müssten noch hinzu gerechnet werden, und sodann schätzten die Experten die Zahl sogar auf insgesamt 2,8 Millionen verarmte Menschen. Im Vortrag wurde bekannt, dass der Hartz-IV-Satz sich für Kinder bis zum 14. Lebensjahr auf 208 Euro im Monat belaufen haben soll. Davon wären täglich 2,62 Euro für Essen vorgesehen, rund ein Euro davon für das Mittagessen, das in den Reutlinger Schulen zwischen 2,40 und 3,80 Euro kostet. Im Monat hätten ihnen rund 1,60 Euro für „Schreib- und Malsachen“ und 3,76 Euro für Sport und Freizeit zugestanden. Mittel für die Bildung sollen darin nicht veranschlagt gewesen sein, Schulbücher, Zirkel, Taschenrechner, Nachhilfe oder Lernprogramme für arme Kinder offensichtlich auch nicht.
Dennoch bestritten zahlreiche Politiker und Experten die Existenz von Armut in der Bundesrepublik. Vielmehr wurden Vergleiche zur absoluten Armut in Ländern der Dritten Welt gezogen. Dabei waren ca. 6, 5 Millionen Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen, weitere acht Millionen arbeiteten im Niedriglohnbereich. Deutschland habe damit nach den USA den zweitgrößten Niedriglohnsektor. Gleichzeitig würden in der Bundesrepublik jährlich 1, 5 Milliarden Überstunden bezahlt. Butterwegge forderte deshalb eine soziale Grundsicherung für Kinder und Erwachsene.
Die Tagespost erkannte am 06.05.2008, dass eine Entlastung der Bürger aber auch aus staatlichem Interesse geboten war, denn eine mittellose Unterschicht wuchs. Die Mittelschicht reduzierte sich nach einer Studie von McKinsey zufolge immer weiter. Vor acht Jahren gehörten ihr noch gut 62 Prozent der Bevölkerung an, im Frühjahr 2008 gehörten nur noch 54 Prozent dazu, die Tendenz war fallend. Zur Mittelschicht zählten alle, die 70 bis 150 Prozent des Durchschnittseinkommens von 25 000 Euro netto verdienten. Besonders betroffen waren die Familien. Sie wurden von der Großen Koalition regelrecht „in die Armut geprügelt“, wie der bekannte Sozialrichter Jürgen Borchert sagte. Weitere Ergänzungen waren bei der Roten Fahne am 03.05.2008 online zu finden, die davon ausging, dass die Bundesregierung den neuen Armutsbericht verzögerte.-
Armut_leben.html" target="_blank" class="bb-url">DIE WELT veröffentlichte online am 02.05.2008 das Interview mit dem seit 1996 tätigen Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Herrn Dieter Hundt.
Dieter Hundt: „ … Der Bundespräsident hat die wichtigsten Punkte genannt: Wir brauchen deutliche Verbesserungen bei Bildung und Forschung, mehr betriebliche Flexibilität und ein klares Nein zu gesetzlichen Mindestlöhnen. Vollbeschäftigung und Mindestlöhne schließen sich gegenseitig aus. Darüber hinaus muss die Senkung der Abgaben- und Steuerlast wieder auf die Agenda gesetzt werden. Derzeit beschließt die Große Koalition das Gegenteil: längeres Arbeitslosengeld, höhere Pflegesätze und jetzt auch noch Extra-Rentenerhöhungen. Es muss Schluss sein, Wahlgeschenke auf Kosten von Wachstum und Beschäftigung zu verteilen.“
… Niemand, der arbeitet, muss in Armut leben. Das ist Sinn und Zweck des ergänzenden Arbeitslosengeldes II. Die Politik hat hier die Sicherheit geschaffen, dass selbst gering qualifizierte Arbeitnehmer oder große Familien ein solides Gesamteinkommen erhalten. Leider verleumden und diskreditieren die Gewerkschaften diese positive Maßnahme nach Kräften. … Nach den letzten verfügbaren Zahlen gibt es lediglich 4000 alleinstehende Vollzeitbeschäftigte in Deutschland, die ihren Lohn längerfristig mit Arbeitslosengeld II aufstocken. Die allermeisten Aufstocker werden nur deshalb vom Staat unterstützt, weil sie entweder Teilzeit arbeiten oder eine Familie zu ernähren haben. Gerade die Familienförderung ist aber nicht von niedrigen Löhnen abhängig: Ein Familienvater mit zwei Kindern erhält selbst dann noch ergänzendes Arbeitslosengeld II, wenn er zwölf Euro pro Stunde verdient. …
Die angemessene moderate Lohnpolitik der letzten Jahre hat viel zum aktuellen Beschäftigungsaufbau beigetragen. Überhöhte Abschlüsse gefährden diesen Erfolg. Das zeigt sich derzeit im Öffentlichen Dienst: Nach einer aktuellen Umfrage rechnet fast jede dritte Gemeinde mit einem Stellenabbau. … „
Anmerkung: Interessant ! Herr Hundt, der nicht müde wurde den fetten Staat mit seinen Beschäftigten und überversorgten Beamten in Höhe von ca. 4,6 Mio. Menschen in Bund, Land, und Städte zu beklagen, beklagte nunmehr, dass fast jede dritte Stelle im Öffentlichen Dienst abgebaut werden würde. Dabei wurde schon längst geplant, dass in der Zukunft jede dritte Stelle wegfallen soll. Auch Herr Hundt sah keine Armut in Deutschland, obwohl ein „solides Gesamteinkommen“ für gering qualifizierte Arbeitnehmer oder große Familien gerade dazu reichte den Lebensunterhalt zu bezahlen. Hundt selber war der Auffassung, dass Armut nur dann bestanden haben kann, wenn z. B. weder trinkbares Wasser, noch Nahrung, noch ärztliche Versorgung auf Staatsknete oder überhaupt nicht zu erhalten war. Dabei geht es darum genau diese Entwicklung aufzuhalten, damit diese Entwicklung nicht eintritt ! Vielmehr sollte sich Herr Hundt und andere Gleichgesinnte, sowie Politiker, mal besser darüber Gedanken machen, wie Korruption, Heuschrecken, Firmenbestatter, Steuerhinterzieher, Mobber und Mobbing, Arbeitsüberlastung sowie Überstunden, elemeniert werden können, damit wieder genügend Geld zum Lebensunterhalt für die Menschen zur Verfügung steht, - und die Menschen durch Arbeit nicht krank werden - . Und über das Thema Mindestlohn war zu reden !
Und sonst noch … Mobbing muss Wahlkampfthema werden !
Gruss
Tom








