Zur Erinnerung: Diese sogenannte "Elite", festgesetzt in der Finanzwelt und der Politikwelt und der Justizwelt (oder schöne neue Welt nach Houxley), setzte sich z. B. aus hohen und auch überversorgten Beamtenkreisen, Politikerkreisen, aus Managerkreisen, aus Lobbyistenkreisen, und auch aus höheren Professorenkreisen, zusammen. Diese zahlreichen Familienclans bestehend aus grauen Eminenzen wie Grossväter und Grossmütter, Grossonkel und Grosstante (usw.), die im Hintergrund die Fäden spannten und in der Hand hielten, sowie Töchter, Söhne, Neffen, Nichten, Tanten, Onkels, und deren nahe Bekannte, sowie Schwiegermütter und Schwiegerväter, Schwiegersöhne und Schwiegertöchter (usw.), bildeten ein fast undurchdringlich soziales Netzwek, wo fast Niemand von oben nach unten durchfallen konnte, und nur "eine ausgewählte Elite" durch Einheiraten von unten nach oben aufsteigen konnte. Die kleinen unteren Clans fanden sich in Unternehmen wieder, organsiert über Mitarbeitervertretungen, um sich die lukrativen Jobs gegenseitig zuzusichern und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels
"mobbbingtypische Verhaltensweisen" aus den lukrativen Jobs zu nötigen.
Im Übrigen waren derartige Beziehungsgeflechte auch in den Unternehmen und im öffentlichen Dienst zu finden. Diese Beziehungsgeflechte waren über Gewerkschaften und Parteien in relativ kleinen Gruppen in den jeweiligen Abteilungen tätig.
Und was war mit der SPD ?
Einige Infos hier. Wieso war es für Frau Ypsilanti (SPD) so abwegig, dass die Stellenkorruption in der SPD-Hessen ein geeignetes Mittel "zum Umfallen" war ?
Interessant waren die SPD-Abgeordneten Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Carmen Everts, und Silke Tesch, die 2008 "umfielen" , weil es eine SPD/GRÜNE/DIE LINKE-Parteikoalition unter der Führung von Frau Ypsilanti (SPD) geben sollte. Und Walter war um so auffälliger. Erst arbeitete er am Koalitionsvertrag mit, bei Probeabstimmung war er noch für Ypsilanti, dann stimmte er dem Koalitionsvertrag nicht zu, und zuletzt stimmte er gegen Ypsilanti, und das alles innerhalb von ca. 14 Tagen.
Die Frage blieb, ob die vorgenannten SPD-Umfaller lukrative Jobs in der Wirtschaft für sich selber, für ihre Kinder, und für ihre Verwanten und Bekannten im Visier hatten.
Nach dem Motto: viel Geld verdienen, wenig arbeiten, und das bis zur Rente
Es hätte auch Frau Ypsilanti klar sein müssen, dass auch diese Beziehungsgeflechte heiss auf lockere lukrative Jobs waren, in solchen bereits tätig waren, und das diese Beziehungsgeflechte ggf. bei Nichtumfallen "der Vier" die Kündigung in der Hand gehalten hätten (Stellenkorruption).
Dabei waren die Umgangsformen in der SPD bekannt, wenn es um das Pöstchenverteilen ging.
Und auch wie mit politischen Gegnern umgegangen wurde, dass war bedenklich. Hier fiel die SPD mit ihren Mitteln auf. Ein Skandal, wie hier die SPD mit ihren politischen Gegnern umging. Der Betroffe und aus dem Amt gemobbte Ex-Bürgermeister Siegfried Steube warf die Fragen an die Gemeinde Breitenbach am Herzberg (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) in Hessen auf, wonach ein angemessener Ausgleich für das jahrelange Mobbing und für die Verhinderung einer weiteren Amtszeit als Bürgermeister zu zahlen war.
Osthessen News online am 15.01.2008
Das seit dem Frühjahr 2007 andauernde juristische Tauziehen um die Zurruhesetzung des früheren Bürgermeisters der Gemeinde Breitenbach am Herzberg (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) in Hessen, Siegfried Steube, fand wegen vermeintlicher Dienstunfähigkeit sein Ende. Steube bekam Gehalts- und Pensionsnachzahlungen. Der 54-jährige Steube, der im und sein Anwalt Michael Bock erhoben schwere Vorwürfe gegenüber den damaligen Handelnden in der Gemeinde Breitenbach am Herzberg und dem Amtsarzt Dr. Dieter Gobrecht vom Landratsamt Bad Hersfeld-Rotenburg.
Steube war von 2002 bis Mitte 2008 Bürgermeister. Die Freie Wählergemeinschaft unterstützte ihn, als er am 27.012002 mit 71,7 % der Stimmen gewählt wurde. Die FWG hatte im Breitenbacher Gemeindeparlament jedoch nur sieben Stimmen gegenüber acht Stimmen der SPD.
Es folgte eine Schlammschlacht auf kommunaler Ebene. Eine zweimonatige Erkrankung des Bürgermeisters zu Beginn des Jahres 2007 habe der Gemeindevorstand genutzt, um eine Untersuchung durch den Amtsarzt zu verlangen. Trotz entgegenstehender fachärztlicher Einschätzungen bestätigte der Amtsarzt Dienstunfähigkeit, was der Gemeindevorstand im Juli 2007zum Anlass nahm, Steube in den Ruhestand zu versetzen. Aufgrund einer Eilentscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs wäre Steube jedoch weiterhin bis zum Ablauf seiner regulären Amtszeit am 30.06.2008 im Dienst gewesen, ohne auch nur einen Tag durch Krankheit zu fehlen. Ein vom Verwaltungsgericht Kassel eingeholtes Sachverständigengutachten bei einer Fachklinik im Klinikum Kassel kam zu dem Schluss, dass bei Steube keinerlei Beeinträchtigung der Dienstfähigkeit festzustellen sei. Die Gemeinde Breitenbach hat den Zurruhesetzungsbescheid in der Mitte Januar 2009 auf Nachfragen des zuständigen Richters aufgehoben. "Das Ergebnis des Gutachtens bestätigt unsere stets vertretene Ansicht. Herr Steube war nicht dienstunfähig, sondern er sollte in einer kaum zu überbietenden Hetzjagd dienstunfähig gemacht werden", resümiert Steubes Anwalt. Als "Intrige der SPD" sehen Steube und Bock die Vorkommnisse aus dem Jahr 2007an. Steube sei jahrelanger Schikane und einem medialen Dauerfeuer der SPD ausgesetzt worden. "Dafür stehen die Namen Harald Stein, Wieland Schmidt und Helga Holthusen an vorderster Stelle. Es ging darum, Herrn Steube regelrecht fertig zu machen, um seinem Stellvertreter und SPD-Bürgermeisterkandidaten Stein ohne Abwahlverfahren den Weg ins Rathaus zu ebnen. Das ist die Art und Weise, wie die angeblich so soziale SPD mit Menschen umgeht", ist Bock empört.
Stein und Schmidt haben ihre Mandate zwischenzeitlich niedergelegt. "Rechtzeitige Flucht", nennt das Michael Bock. Die Vorwürfe des Juristen gingen auch in Richtung Landratsamt: "Die Idee, Herrn Steube nach nur zweimonatiger Erkrankung zum Amtsarzt zu schicken, kam aus dem Landratsamt. Auch im weiteren Verfahren wurde der Gemeindevorstand von einer für die SPD kommunalpolitisch stark engagierten Juristin aus dem Landratsamt immer wieder unterstützt. Das lief dann unter dem Etikett der kommunalaufsichtlichen Beratung der Gemeinden, obwohl die Gemeinde Breitenbach schon von einem Bad Hersfelder Anwaltsbüro rechtlich beraten war", so Bock. "Eine besondere Rolle kam auch dem Leiter des Fachdienstes Gesundheit im Landratsamt zu. Wohl nicht frei von parteipolitischer Prägung attestierte er trotz gegenteiliger fachärztlicher Aussage die Dienstunfähigkeit, beim zweiten Mal sogar ohne Untersuchung und ohne die für das Fachgebiet nötige Qualifikation", empörte sich Bock. "Sowohl Hessischer Verwaltungsgerichthof als auch die Fachgutachterin haben die Stellungnahmen des Amtsarztes als unbrauchbar verworfen", berichtete der Anwalt Michael Bock.Schließlich könne es auch nicht sein, dass das Verhalten des Amtsarztes ohne eingehende Überprüfung bliebe, erklärte Bock. "Der Gesetzgeber hat das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse und eine falsche Beurkundung durch einen Amtsträger, also auch einen Amtsarzt, unter Strafe gestellt. Möglicherweise haben wir hier einen einschlägigen Fall."
Auffällig war auch Herr Peter Beuth (CDU).
Ich blogte mit Herrn Peter Beuth (CDU). [http://blogs.hr-online.de/wahl2009/2009/01/10/prognosen-sind-noch-keine-stimmen/]Infos hier.[/url] Ob Herr Beuth die CDU in Hessen vertrat war nicht ersichtlich. Ich meinte, dass zumindest seine Äusserungen typisch für die Gesinnung der CDU waren. Aus meiner Sicht setzte er sich nicht wirklich ernsthaft mit Korruption und Armut in Hessen auseinander.
Meine Meinung: Herr Beuth hat im Landesparlament in Hessen oder anderswo nichts zu suchen.
Ich fragte ihn, wie es denn mit der Bekämpfung der Korruption in Hessen aussehen würde, und dass ein entschiedenes Auftreten gegen Heuschrecken nicht zu vernehmen war. Und wieso die Finanz- und Bankenkrise so lange unentdeckt blieb, obwohl Vertreter des Landes im Verwaltungsrat in der Landesbank saßen. In der Landesbank hätten sich so einige Informationsmöglichkeiten aufgetan. Und weshalb in der Landesbank reichlich Geld über Jahre hin verzockt wurde, was besser den mittelständischen Unternehmen hätte zu fließen sollen. Es hätten hier Arbeitsplätze geschaffen werden können. Stattdessen merkte jahrelang Niemand, daß das Geld hochriskant angelegt und gezockt wurde. Und ich fragte danach, weshalb denn die CDU/CSU/SPD als Bundesregierung mit allsamt ihren Beraterstäben und Lobbiisten nicht in der Lage gewesen sein sollen, um die Finanz- und Bankenkrise frühzeitig abschätzen zu können, aber dennoch konnte sie 480.000.000.000,- Euro als "frisches Geld" aus dem Hut zaubern.
Auch die Bekämpfung der steigenden Verarmung der Bevölkerung, - trotz Arbeit - , sowie die steigende Zahl der Obdachlosen sprach ich an. Und das die Schaffung von lukrativen Arbeitsplätzen das beste Gegenmittel gewesen wäre. Ich fragte, wie denn die vielen Menschen in den Arbeitsverhältnissen gehalten werden sollen, wenn demnächst die vielen Personaldienstleister Insolvenz anmelden müssen ? Ich machte darauf aufmerksam, dass die Landesregierung auf die Personaldienstleister hätten zugehen müssen, damit diese Rücklagen bilden, um so das Finanzdesaster zu überstehen.
Und weshalb es denn so klar sein konnte, daß die Reichen reicher, und die Armen ärmer wurden, und das dies wie am Schnürchen klappte. Und wer Arbeit hatte, und nicht zum erlauchten Kreis der "Macher" gehörte, durfte sich mit mehr oder weniger schlecht bezahlten Jobs rumärgern, aber diese Gruppe der Arbeitbehmerschaft würde bei den Personaldienstleistern dennoch arbeitslos.
Herr Peter Beuth meinte dazu, dass es keinen Anhaltspunkt gäbe, der meine Bewertung zur Korruptionsbekämpfung stütze. Neben den Vorkehrungen in den Behörden und Organisationen, soll im Bereich der Wirtschaftskriminalität sogar eine Task Force - "Staatsanwaltschaft" gebildet worden sein.
Die Finanz- und Bankenkrise hat die komplette wirtschaftliche Ordnung bedroht, so dass es richtig gewesen sei, das das Finanzsystem mit dem Stabilisierungsgesetz gestützt worden ist. Die 500.000.000.000 Euro stünden auch nur im Rahmen von Bürgschaften zur Verfügung und es seien keine sog "verlorenen Zuschüsse" des Staates. Die Hessische Landesbank habe durch ihr konservatives Geschäftsmodell keine schlechten Schlagzeilen gemacht, wie andere Landesbanken (etwa die LBBW). Deutschland sei kein armes Land. Natürlich gibt es auch in unserem Land Armut. Im europäischen Vergleich sei dies jedoch unterdurchschnittlich. Diese Problematik hänge übrigens sehr stark am Arbeitsmarkt ab. Die Bedrohung durch Armut steigt mit der Zunahme von Arbeitslosigkeit. Daher sei es das bestreben der CDU, wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen würden. Hierzu zähle insbesondere Infrastrukturprojekte, wie Straßenbau oder der Flughafen in Ffm.
Darauf entgegnete ich, dass sich Herr Beuth im Teil 1
http://forum.mobbing-gegner.de/korruption/wird-deutschland-weltmeister-konige-der-korruption-der-t498.html
oder im Teil 2
http://forum.mobbing-gegner.de/korruption/wird-deutschland-weltmeister-konige-der-korruption-der-t860.html
umschauen sollte, um festzustellen, dass in Hessen Korruption stattfand.
Es wäre schön gewesen, wenn es eine Armee von Korruptionsbekämpfern gegeben hätte, so ca. 1000 bis 2000 Experten wäre nicht schlecht gewesen. Ich fragte, wie viele Experten waren denn im Jahr 2008 mit der Korruptionsbekämpfung in Hessen beschäftigt gewesen wären. Die gleiche Frage stellte ich für die Bekämpfung der Steuerhinterziehung.
Ich fragte ihn, wie viele Fälle wohl unentdeckt blieben, da niemand in den zuständigen Behörden oder in den Unternehmen es wagte, die Korruption oder die Steuerhinterziehung anzuzeigen ?
Ich machte darauf aufmerksam, dass bei der Landesbank Hessen auch hoch riskante Zockergeschäfte getätigt wurden, und dass die "Höhe" des Schadens "noch relativ niedrig" niedrig blieb, und das im Verwaltungsrat Vertreter der Landesregierung Hessen gesessen haben, die eine bessere Kontrolle hätten einleuten können, z. B. wenn man mehr Augenmerk auf die Kreditvergabe für mittelständische Unternehmen gehabt hätte, und so ab und zu wäre doch mal ein Vorschlag im Vorstand nicht schlecht gewesen, und zudem beispielhaft gut. Stattdessen sank der Gewinn der Landesbank Hessen auch nicht unerheblich, - auch durch Zocken - . Ich machte darauf aufmerksam, dass die "Bürgschaften" im Rahmen der ca. 480.000.000.000 Euro ggf. gar keine Bürgschaften sein konnten, da es an Gegenbuchungswerte fehlte, und dass doch niemand so recht wusste, was denn so tatsächlich zusammengekauft und angelegt worden ist. Ich fragte ihn, wie denn der "Buchungswert" denn so in 10 Jahren aus würde. Ich glaubte, dass die Zockerpapiere eine derartige Undurchsichtigkeit aufweisen, dass ein Abschätzen des richtigen Buchungswertes wohl kaum möglich gewesen sein kann.
Ich machte ihm klar, dass es unerheblich war, ob in Deutschland eine "relative" Armut herrschte oder nicht. Vielmehr war es wichtig zu erkennen, dass es die Armut gibt, und auch Obdachlosigkeit, und dies auch in Hessen. Vielmehr wäre es auch für die CDU in Hessen längst an der Zeit gewesen, ein Programm aufzuwerfen, dass einer Armutsbekämpfung alle Ehre macht. Im Bundesrat, oder auch mit dem Redemandat im Bundestag, hätte die Landesregierung Hessen im Jahr 2008 mal kräftig die Werbetrommel zur Reichensteuer für überversorgte Beamte, Wohlhabende, Reiche, und Superreiche, veranstalten können. Ich erklärte ihm, dass es diese Kreise waren, die diese Finanz- und Bankenkrise mit verursachten, " - und zwar durch nicht gesehen - ". Und deswegen hätten diese Kreise die Krise auch zum Teil rezufinanzieren. Eine Luxussteuer wäre da nicht schlecht gewesen.
Ich stellte die Frage, weshalb sich die Landesregierung Hessen nicht dafür stark gemacht hat, dass die Lohnsteuer auf Null abgesenkt wurde, und zwar bei Einkommen von bis zu ca. 1200 Euro (besser ca. 1300 Euro) brutto pro Monat. Das hätte z. B. bei Singels (ggf. auch Familien) dazu geführt, dass sie nicht zum "Aufstocken" zum HartzIV-Amt hätten laufen müssen, und das Monat für Monat auf das Neue. Das wäre auch mal eine gute Idee zur Reduzierung der Bürokratie gewesen.
Herr Beuth meinte dazu, niemand bestritten hat, dass es in Hessen Korruption gibt. Gleichwohl habe die Landesregierung in Hessen hinreichend Instrumente, um Korruption erfolgreich zu bekämpfen. Meine Vorstellungen über die Anzahl einzustellender Experten übersteige leider jede Leistungsfähigkeit des Landes Hessen.
Den Parolen über "Abzocke" u.ä. könne er nichts abgewinnen. Das sei eine politische Rhetorik, die mit Sachlichkeit leider nicht verbunden sei. Dies gelte für die Helaba und auch für die Thesen zum Thema Armut. Er zeigte auf, dass bereits ca. 20 % der Bevölkerung 80 % der Steuern zahlen würden.
Es gibt unbestreitbar arme Menschen in Hessen, eine Verallgemeinerung verbiete sich jedoch. Bzgl. der Steuerbefreiung unterer Einkommen zeigte er auf, dass fast 8.000,- Euro Steuerfreibetrag unbesteuert bliebe.
Ich entgegnete, dass ich seinen Ausführungen entnehmen musste, dass er sich noch gar nicht so Recht mit dem Themen "Armut in Hessen" oder "Korruption in Hessen" , usw. beschäftigt hatte. Zu besseren Information bot ich Herrn Beuth folgenden Link an:
http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/599-Hessenwahl-2009-waehlt-das-Mobbing-ab.html
Und das er bitte auch die zahlreichen weiterführenden Links beachten soll. Ich fragte ihn, wie denn die Behauptung richtig sein kann, dass in Hessen die Korruption unter Kontrolle gewesen wäre und ist. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass die Fachabteilungen für Korruptionsbekämpfung und dazugehörigen Staatsanwaltschaften völlig überfordert waren. Er möge bitte die Anzahl der Experten nennen, die hier aktiv tätig waren und sind.
Zudem fiel auf, dass die CDU in Hessen selbst einen offensichtlichen Korruptionsfall in Ihren Reihen hatte, - der noch nicht als bewiesen gilt - . Wieso hatte hier die Landesregierung in Hessen alles im Griff ?
Hierzu als Informationsquelle die
Frankfurter Rundschau online am 15.01.2009
Dem Volker Hoff (CDU in Hessen), Europaminister mit Immunität, sollen die Gläubiger seiner ehemaligen Firma ZoffelHoffPartner (ZHP) auf den Fersen sein. Doch Hoff soll als enger Freund des Ministerpräsidenten Koch und des Justizministers Jürgen Banzer gelten. Eine Anklage erscheint daher als aussichtslos.
Ausgangspunkt: Das Amtsgericht Hünfeld sollMahnbescheide über mehrere Millionen Euro bekommen haben. Die große Medienagentur Aegis mit Sitz in Wiesbaden soll 7.500.000 Euro von Volker Hoffs ehemaligen Firma ZoffelHoffPartner (ZHP) eingefordert haben. Hoff hatte seine Anteile bereits verkauft. Damals, zu Hoffs Zeiten, soll es um "ungerechtfertigte Bereicherung" gegangen sein.
Die Fakten:
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden sollen Unterlagen zur Verfügung stehen, dass Hoffs ehemalige Firma ZoffelHoffPartner (ZHP) das Werkzeug für kriminelle Aktivitäten war, mit denen der Medienagentur Aegis in Wiesbaden exakt 9.105.051,72 Euro entwendet worden wären. Ohne ersichtlichen Grund, und ohne Gegenleistung sollen die immense Summe durch Hoffs kleine Firma geflossen sein - und verschwand. 38 Fälle solcher dubiosen Geldflüsse an Hoffs Firma sollen die Ermittler aufgelistet haben. Meistens sei per Scheck abgerechnet worden, immer ohne ersichtlichen Grund. Rund hundert Seiten soll die Aufstellung umfassen, die sich mit Hoffs Firma befasst. Die Staatsanwalt soll auch heraus gefunden haben, dass Hoff auch in dubiose Geschäfte in Südtirol verwickelt gewesen sein soll, bei denen Geld verschwand.
Das Brisante:
Es soll um dubiose Geldströme aus der Zeit als Volker Hoff Geschäftsführer dieser Firma war - ausgerechnet zuständig für die Finanzkontrolle. Bevor alles aufflog und die Staatsanwaltschaft anrückte, hieß die Firma, die nun einen Mahnbescheid über 7.500.000 Euro bekommen haben soll, "ZoffelHoffPartner (ZHP)". Der CDU-Politiker Hoff soll die Firma zusammen mit seinem Partner Reinhard Zoffel gesteuert haben. Bevor Hoff Staatsminister in Hessen wurde, schied er aus der Firma aus. Doch bekannt gewordene zwielichtige Geschäfte seien in seiner Zeit als Geschäftsführer geschehen. Mit der hessischen CDU sei die Firma eng verwoben gewesen.
Kampagnen für viele Konservative von Helmut Kohl bis Roland Koch habe sie entworfen, Empfänge organisiert, selbst für Kochs tibetischen Freund, den Dalai Lama. Immer sei alles irgendwie aufgegangen und die Gewinne hätten gestimmt. In "Wunschkind" soll Volker Hoffs ehemalige Firma umbenannt worden sein, gegen dessen alte Firma wurde vor dem Wiesbadener Landgericht ein Verfahren eröffnet.
Vorwurf: Untreue im ganz großen Stil
Rund 50.000.000 Euro der Agentur Aegis sollen verschwunden sein, und in einem Geflecht aus Tarnfirmen versickert sein. Mitten drin in diesem Geflecht: Volker Hoffs ehemalige Firma. "Das Unternehmen ist immer mit der selben Handelsregisternummer HRB 8856 weiter gelaufen", so Aegis-Anwalt Johann Christoph Gaedertz. Juristisch soll es sich um dieselbe "Rechtspersönlichkeit" wie zu Hoffs Zeiten handeln. Falls Hoff seine Pflichten verletzt hätte, habe die Firma Ansprüche, um ihn haftbar machen.
Hoff trat vor Gericht bislang nur als Zeuge auf, sprach von Erinnerungslücken und fand es normal, Zahlungen in Millionenhöhe mit Schecks abzuwickeln. Welches Ausmaß die Zahlungsströme hatten, will Hoff nicht bemerkt haben. Hoff bezeichnete die Geldsummen als "gefühlte Größen", die er nicht mehr recht erinnern könne.
Seit dem, also dem 19.01.2009 und damit einen Tag vor der Landtagswahl 2009 in Hessen, äusserte sich Herr Beuth nicht weiter.
Hier noch einige Ergänzungen, die Herr Beuth hätte wissen sollen:
Zum Thema Zockerrei bei der HELABA ... , ... Herr Beuth sah hier keine schlechte Nachricht ...
DER SPIEGEL berichtete online am 27.11.2008 , dass auch bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ein abrutschten von Juli 2008 bis zum September 2008 in die roten Zahlen anstand. "Wie sich das Konzernergebnis am Ende des Geschäftsjahres 2008 darstellen wird, hängt entscheidend vom weiteren Verlauf der Finanzmarktkrise ab, die eine konkrete Ergebnisprognose derzeit nicht zulässt", sagte Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner.
In Eigentümerkreisen hieß es, es werde am Ende 2008 allenfalls eine "schwarze Null" herauskommen. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete die Bank einen Vorsteuergewinn von 64.000.000 Euro. Im dritten Quartal schrieb sie jedoch einen Verlust von 57.000.000 Euro.
DER SPIEGEL meldete online am 17.01.2009 weiter, dass den Geldkonzernen weitere Verluste in Milliardenhöhe drohten. Die Institute hätten erst einen Bruchteil ihrer faulen Wertpapiere rund um amerikanische Hypothekendarlehen und Studentenkredite abgeschrieben. Das soll eine Umfrage von Bundesbank und Bankenaufsichtsbehörde BaFin unter 20 großen Kreditinstituten ergeben haben, die für das Bundesfinanzministerium erstellt wurde. Befragt wurden alle Großbanken und Landesbanken. Danach sollen diese Institute "toxische Wertpapiere" im Volumen von knapp unter 300.000.000.000 Euro inne haben, von denen erst rund ein Viertel abgeschrieben wurde. Der Rest soll noch immer zu mittlerweile illusorischen Werten in den Büchern stehen. Das Finanzministerium schätzte, dass der gesamte deutsche Bankensektor Risikopapiere mit einer Summe von bis zu einer 1.000.000.000.000 Euro in den Büchern führte.
Das dürfte auch bei der HELABA durchgeschlagen haben.
DER SPIEGEL meldete online am 09.12.2008, dass die angelsächsisch studierten Wirtschaftsexperten eine BAD-BANK planten. Eine BAD-BANK ist eine Art staatliche Mülldeponie für faule Kredite. Ohne die Maßnahme könne der Kreditfluss nicht wieder in Gang kommen, argumentieren sie. Angesichts des hohen Abschreibungsbedarfs fand es Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) für unverantwortlich, dass der Staat die Papiere in einer sogenannten BAD-BANK übernimmt, denn es würde im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich die Bundesschuld mehr als verdoppelt.
Herr Beuth meinte weiter oben, die Finanz- und Bankenkrise soll die komplette wirtschaftliche Ordnung bedroht haben, und so sei es richtig gewesen, dass das Finanzsystem mit dem Stabilisierungsgesetz gestützt worden ist. Die 500.000.000.000 Euro stünden auch nur im Rahmen von Bürgschaften zur Verfügung und es seien keine sog "verlorenen Zuschüsse" des Staates.
Dabei ist ihm entgangen, dass unter der Führung von Angela Merkel - und unmerklich für das volksverdummte Wahlvolk - die Bundesregierung 2009 zur verkappten BAD-BANK-DEUTSCHLAND wurde. Die Anteilseigner: die Steuerzahler. Das Startkapital: minus 480.000.000.000 Euro, minus 50.000.000.000 Euro (minus höchstwahrscheinlich noch viel mehr) als "Konjunkturpaket" , minus die Staatsverschuldung von ca. 1.523.673.255.567 (Stand:23.01.2009). Die Bundesregierung als verkappte BAD-BANK-DEUTSCHLAND hatte zwar noch keinen Handelsregistereintrag beim zuständigen Amtsgericht, was ein Grund dafür gewesen ist, dass es eben noch keine offizielle BAD-BANK-DEUTSCHLAND gab, aber dennoch gab es schon mal Beteiligungen, z. B. bei der Commerzbank. Zudem hatten sich immerhin Vertreter der Landesregierungen schon mal jahrelang als BAD-BANKER versucht, und zwar im Verwaltungsrat der Landesbanken, - auch bei der HELABA - . Mit Ruhm bekleckerten sie sich nicht, denn sie hatten ein Milliardengrab gebuddelt. Es hieß "Bürgschaften", zu zahlen seitens der "BAD-BANK-DEUTSCHLAND".
Zur Staatsverschuldung siehe auch
Der Bund der Steuerzahler.
Der Gipfel des Sparens war jedoch, dass angesichts dieser horrenden Schulden, und der Selbstbereicherung der Beziehungsgeflechte, sich die Menschen als Billiglöhner zu verdingen hatten, und das Dauerarbeitsüberlastung in vielen Bereichen herrschte (z. B. Ärzte und Pflegersonal in Unikliniken, Krankenhäuser, und Alten - und Pflegeeinrichtungen, sowie in vielen Polizeistationen die Polizeibeamten, und auch die Staatsanwaltschaften). Zudem sollten junge Menschen ein "Freies Soziales Jahr" absolvieren. Äusserungen wie " Es ist doch schön, wenn die Arbeit die Menschen erfüllt.", wirken da wie reine Volksverdummung, da die horrenden Schulden von den jungen Menschen abgetragen werden müssen. Die Beziehungsgeflechte, welche in der Vergangenheit diese horrenden Schulden aufgehäuft haben, werden vor ihrem Ableben niemals in der Lage sein, diese Schulden zurückzuzahlen.
Anmerkung:
Ich meine,
Bulling,
Korruption, und
Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.
Wählt nicht die CDU, SPD, die Bauernpartei CSU, oder die FDP, denn diese Parteien, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, sind es im Grunde Schuld, weil sie zu wenig gegen die Missstände in Deutschland taten.
Gruss
Tom