Aus der Boomtown Detroit, in der Henry Ford den Autobau am Fließband erfand und deren Einwohnerzahl zwischen 1900 und 1950 von 285 000 auf 1,85 Millionen stieg, ist ein Problemfall geworden. Was heute in Detroit blüht, sind große Casinos wie das MGM Grand, lebendig ist auch weiterhin die Musikszene. Ein ganz anderes Bild zeigt sich in der Autobranche.
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Januar 14, 2008
Dezember 24, 2007
VW-Affäre
Hartz nimmt Piëch und Betriebsrat ohne Verantwortungsgefühl" href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Klaus_Volkert">Volkert in Schutz
und das leider wohl immer. Viagra geile alte Männer nehmen ihre Pflichten nicht wahr und pflegen das System Volkswagen. Die SPD und die IG Metall Wolfsburg schauen zu">IG Metall pflegen ihre Satelliten und unternehmen gegen die Mißstände nichts.Was für eine Welt! Volkwagen Personalwesen verkommt zur Agentur für Lustreisen und marodende Manager treiben ungebremst ihr "Un-Wesen" Betriebsrat nimmt seine Aufgaben nicht wahr!" href="http://wiki.mobbing-gegner.de/Bernd_Osterloh"> Betriebsräte schwören sich ewige Treue und solidarische Verbundenheit.
20. Dezember 2007 Der frühere VW-Arbeitsdirektor Peter Hartz hat als Zeuge im VW-Korruptionsprozess eigene Schuld eingestanden und den damaligen Konzernchef Ferdinand Piëch entlastet. Der alte Patriarch und heutige Aufsichtsratschef sei über die Einzelheiten einer Sonderbehandlung von Betriebsratschef Klaus Volkert nicht informiert gewesen, sagte Hartz am fünften Verhandlungstag vor dem Braunschweiger Landgericht am Donnerstag.
In den vergangenen Verhandlungstagen hatten Zeugen ausgesagt, sie könnten sich nicht vorstellen, dass der Vorstand von dem Skandal nichts gewusst habe. Piëch selbst bestreitet jede Verwicklung in die Affäre.
„Es war meine Entscheidung“
Hartz nahm bei seiner Vernehmung zugleich den Angeklagten Volkert in Schutz. Dieser habe ihn nicht angestiftet, Sonderboni zu zahlen, sagte der 66-Jährige. „Es war meine Entscheidung.“ Hartz war im Januar 2007 zu zwei Jahren auf Bewährung und zu einer Geldstrafe von 576.000 Euro wegen Untreue verurteilt worden. Er hatte zugegeben, Volkert unter anderem mit fast zwei Millionen Euro Sonderzahlungen begünstigt zu haben. Er habe dies aber nur getan, um dem Unternehmen zu nutzen, versicherte er am Donnerstag abermals.
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Volkert wirft die Anklage Anstiftung zur Untreue vor - er habe Hartz dazu gedrängt, ihm Sonderboni zu zahlen. Der Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer, der im Auftrag von Hartz Lustreisen und Partys mit Prostituierten für Betriebsräte und Manager organisierte, ist wegen Untreue angeklagt.
„Ich schaute weg“
Hartz betonte bei seiner Zeugenvernehmung, wie wichtig es nach seiner Meinung gewesen sei, für „gute Stimmung“ bei den Betriebsräten zu sorgen. Schon kurz nach seinem Antritt bei VW habe es 30.000 überzählige Jobs gegeben, deren Streichung durch die Einführung der Vier-Tage-Woche seinerzeit vermieden wurde. Und auch weitere Einsparungen hätten nur durchgesetzt werden können, weil Management und Betriebsrat an einem Strang gezogen hätten. Zum System des „Co-Management bei VW“, das den Betriebsrat in unternehmerische Entscheidungen eng einbindet, stehe er auch heute noch, sagte Hartz. Es habe VW Milliarden eingespart. Es handele sich um „wertschöpfende Mitbestimmung“.
Er habe Gebauer daher angewiesen, die Betriebsratsspitze „großzügig, wertschätzend und nicht kleinlich zu behandeln“, sagte Hartz. Dabei habe er ignoriert, dass die Formulierung zu Missbräuchen einladen könnte. „Ich schaute weg.“ Allerdings sei er davon ausgegangen, dass Gebauer dafür sorgen würde, „dass die Kirche im Dorf blieb.“
Der frühere Topmanager und Namensgeber der Arbeitsmarktgesetze räumte aber auch ein, dass er mitbekommen habe, dass Volkerts Geliebte bei Dienstreisen des Betriebsrats dabei gewesen sei. Und auch, dass bei Feiern, die auf VW-Kosten abgerechnet wurden, Prostituierte dabei waren, habe er gewusst, gab Hartz jetzt zu. Als er 2004 das System der Abrechnungen über Eigenbelege und ohne jede Prüfung abgeschafft hatte, sei er selbst „sehr überrascht“ gewesen über Höhe und Umfang. Im darauf folgenden Jahr seien die Ausgaben auf dem fraglichen Spesenkonto „1860“ um 85 Prozent gesunken.
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